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Mission         Beteiligte in Wien 2003





Mission!


Wie kann man so eine Mission angehen?

Hier werden einige so genannte Bausteine vorgestellt. Es handelt sich dabei um konkrete Beispiele, die Menschen mit der Botschaft Jesu in Kontakt zu bringen. Verschiedene Gemeinden oder Gemeinschaften haben schon das ein oder andere ausprobiert.

Die Mission und ihre einzelnen Veranstaltungen sind geprägt von möglichst vielen Begegnungen in einfacher und offener Atmosphäre, getragen vom Gebet in einem freudigen und festlichen Rahmen. Missionare, Menschen, die sich für die Verkündigung engagieren, sind keine „Profis“, sondern geben in schlichter Weise Zeugnis von ihrem Glauben. Sie möchten Apostel der Barmherzigkeit Gottes sein und in allen Begegnungen zeigen, dass Gott den Menschen nahe ist.

Die Bausteine im Detail:

1. Hausbesuche
2. Hauskreise
3. Empfangszelt
4. Offene Kirche
5. Joy-Worry-Box
6. Aussprache und Gebet füreinander
7. Straßenevangelisation
8. Telefonboxen
9. Besuch von Schulen, Kindergärten, Universitäten,...
10. Krankenbesuche
11. Abendessentreffen
12. Specialtreffs, Talkrunden, Meetings und Veranstaltungen verschiedenster Art
13. Begegnung mit den Ärmsten
14. Hl. Messe
15.. Große Abendveranstaltungen und Gebetstreffen in der Kirche
16. Ihre Ideen!!!


1 Hausbesuche
Das Besuchen der Haushalte im Pfarrgebiet ist eine ganz konkrete Möglichkeit, die Menschen dort aufzusuchen, wo sie leben. Gute Erfahrungen gibt es in dieser Hinsicht z.B. mit der von der Erzdiözese durchgeführten „Grüß-Gott-Aktion“. Um deutlich als zur Pfarre/Gruppe gehörig gekennzeichnet zu sein, tragen die Mitarbeiter das Emblem der Pfarrmission oder des Kongresses an ihrer Kleidung.

In respektvoller Weise geschieht so ein
• Einladen
• Zuhören
• Beten
• Zeugnis geben

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2 Hauskreise
Die Hauskreise sind eine Gelegenheit, im Rahmen eines gemütlichen Abends in einer Familie, in einem Café etc. mit Nachbarn, Freunden, Bekannten und Interessierten ungezwungen über Glaubensfragen zu sprechen.
• Austausch über Glaubens- und Lebenserfahrungen
• Keine Be/Verurteilung einer Meinung oder Erfahrung
• Fragen über Glauben, Kirche etc.
• Hilfen zum Glauben, Glaubenszeugnisse
• gemeinsames Gebet

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3 Empfangszelt
Ein Zelt wird an einem gut frequentierten Platz aufgestellt, die Passanten eingeladen, darin einen Gratiskaffee zu trinken – in einer für alle offenen Atmosphäre ist es einfach, mit den Menschen über Gott und die Welt ins Gespräch zu kommen, ihre Freuden und Sorgen im Zuhören zu teilen und zu weiteren Veranstaltungen einzuladen. Kirche wird so auch außerhalb ihrer Mauern als eine offene Gemeinschaft erlebt, die auf die Menschen zugeht und Platz für ihre Wünsche und Anliegen gibt.

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4 Offene Kirche
Weit geöffnete Kirchentüren sind die beste Voraussetzung, damit Menschen von der Straße in die Kirche finden. Durch eine Einladung auf der Straße und einen freundlichen Empfang in der Kirche entsteht eine Atmosphäre, die Passanten gerne eintreten lässt.
Die Gestaltung in der Kirche zentriert sich auf die Anbetung Gottes, der im ausgesetzten Allerheiligsten gegenwärtig ist. Musikalische Umrahmung, das Vorlesen von Stellen aus der Hl. Schrift ermöglichen ein Hinführen zum Gebet und zur persönlichen Begegnung mit Christus.
Die „Joy – Worry – Box“ (siehe Punkt 5.) ist besonders auch für Menschen, die im Gebet unerfahren oder unsicher sind, eine einfache Möglichkeit, einen Schritt auf Gott hin zu machen. Sie können ihre Anliegen vor Gott ausdrücken und ein Wort der Hoffnung mitnehmen.

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5 Joy-Worry-Box
Die „Joy–Worry–Box“ ist eine einfache und effektive Methode, Menschen zu Gott zu führen. Jeder kann auf vorbereitete Zettel seine Anliegen, Wünsche, seinen Dank oder seine Sorgen schreiben, die in eine vor dem Allerheiligsten Sakrament aufgestellte Schachtel/Korb etc. geworfen werden. Gleichzeitig besteht die Möglichkeit, aus einer zweiten Schachtel einen Zettel mit einem Wort aus der Hl. Schrift zu ziehen. Eine Begleitung der Menschen durch einen Missionar zur Joy–Worry–Box, der erklärt und durch seine eigene Haltung zum Gebet einlädt, ist eine große Hilfe und Unterstützung.
Genauso kann die Joy-Worry-Box bei anderen Aktionen verwendet werden. z.B. bei einer Adventmission, bei der auf einem öffentlichen Platz eine Krippe aufgebaut wird, um die Aufmerksamkeit der Passanten auf die Bedeutung des Weihnachtsfestes, die Geburt Jesu Christi, zu lenken.

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6 Aussprache und Gebet füreinander
Wenn die Menschen Sorgen oder besondere Anliegen haben, können sie zu zwei Laien gehen, die mit ihnen dafür beten. Sie warten in der Kirche während der Anbetungszeit, um die Menschen mit ihren Nöten zu empfangen:
• Zuhören
• Fürbitte
• Gebet um Stärkung und Heilung

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7 Straßenevangelisation
Mit Musik und Liedern, eventuell auch durch Pantomime, Straßentheater oder Musical, werden auf der Straße die Menschen auf die Mission, den Glauben und die Kirche aufmerksam gemacht. Diese Art der Verkündigung eröffnet auch die Möglichkeit für zahlreiche Begegnungen und Gespräche. Ebenso können auf der Straße kleine Geschenke wie selbstgebackene Kekse, Tannenzweigerl etc. zusammen mit einem Wort aus der Hl. Schrift verteilt werden. Dies kann einerseits zum Anlass für ein Gespräch werden und andererseits Gott und die Kirche als beschenkend erlebbar werden lassen.

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8 Telefonboxen
Auf der Straße, auf Plätzen, vor der Kirche... werden in Form von Telefonboxen oder ähnlichem CD-Player oder Kassettenrekorder installiert, durch die Passanten aufgenommene Interviews, Glaubenszeugnisse, Lebensgeschichten mittels Kopfhörern selbsttätig anhören können.

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9 Besuch von Schulen, Kindergärten, Universitäten,...
Gestalten von Schulstunden, Begegnungen mit Kindergartengruppen, ein Stand oder spezielles Programm an der Universität, in der Mensa und anderen Begegnungsstätten im Rahmen der Mission mit dem Ziel, von Gott zu erzählen und über den Glauben ins Gespräch zu kommen.
• Spaß, Sketches, Pantomime und Musik
• brennende Fragen und Diskussionen
• Glaubenszeugnisse
• Themenorientierte Impulse und Workshops

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10 Krankenbesuche
Ein besonderer Schwerpunkt der Mission sollen die Kranken, die Alten, die Einsamen und alle Leidenden sein, so dass sie in besonderer Weise die Nähe Gottes durch andere Menschen und verschiedene Gottesdienste (Gebet für Leidende etc.) erfahren können. Sie brauchen ganz besonders:
• unsere Zuwendung, Gespräche, gemeinsames Feiern
• Gebet und Fürbitte
• Krankensalbung

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11 Abendessentreffen
Einladung zu einem Abendessen im familiären Rahmen mit Katechese, Impuls etc.
• Gemütliche Atmosphäre
• Weiterbildung im Glauben
• Brennende Fragen und offene Diskussion
• Erfahrungsaustausch
• Gemeinsames Gebet

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12 Specialtreffs, Talkrunden, Meetings und Veranstaltungen verschiedenster Art in Cafés, Gasthäusern, Diskos, Banken, Geschäften und Begegnungsstätten aller Art
Hinausgehen zu den Orten, wo die Menschen sich im alltäglichen Leben aufhalten, einander begegnen und dort Gott und den Glauben ins Gespräch bringen.
• Aktuelle und spannende Themen
• Interviews mit bekannten und interessanten Persönlichkeiten
• Existentielle Lebens- und Glaubensfragen, Impulse
• Musik und Sketches
• Begegnungen im vertrauten oder außergewöhnlichen Ambiente
• Diskussion und Austausch über verschiedenste Erfahrungen

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13 Begegnung mit den Ärmsten
Aufsuchen der Ärmsten an den Orten, an denen sie sich aufhalten: Obdachlosenheime, Bahnhöfe, Treffpunkte von Drogenabhängigen...
• Hoffnung geben, die Frohe Botschaft bringen
• Zuhören, Gespräche
• Geschenke bringen
• Christus in den Ärmsten begegnen
• Hilfestellung je nach Möglichkeit
• Gebet
• Gastmahl in Kirchen oder anderen Kirchenräumen
• Einladung in die Kirche

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14 Hl. Messe
Besonders gestaltete Liturgie, um die Hl. Messe als Quelle und Höhepunkt unseres Glaubens lebendig und voll freudiger Kraft erlebbar werden zu lassen.

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15 Große Abendveranstaltungen und Gebetstreffen in der Kirche
In festlicher Atmosphäre Lob und Dank vor Gott bringen – das gemeinsame Gebet als Quelle der Kraft und der Freude erfahren.
• Lichtfeier
• Fürbitte und Danksagung
• Anbetung Gottes im Allerheiligsten Sakrament
• Angebot, verschiedene persönliche Schritte auf Gott hin zu machen
- Vortragen einer Kerze zum Allerheiligsten
- „Joy – Worry – Box“
- Gebet füreinander durch Laien
- Beichtmöglichkeit
- Möglichkeit zum persönlichen Segen durch einen Priester

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16 Ihre Ideen!!!
Das Büro der Stadtmission freut sich über alle neuen, missionarischen Ideen. Gerne machen wir neue und gute Evangelisationsideen bekannt. Bitte schicken Sie uns alle Infos an: stadtmission2003@edw.or.at

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